Ringstechen 2017

2017-06-11 22:13 von Angela Boehlke

Beim Abholen der Reiterkönigin Daniela Lauks 2016 hatte es in Strömen geregnet und erst sah es so aus, dass sich das 2017 wiederholen würde. Dann aber hatte der Wettergott ein Einsehen mit den vielen Teilnehmern, die Wolkendecke riss auf, es wurde fast zu warm. 17 Reiter und Reiterinnen trafen etwas verspätet bei Maertha Laut ein, die letztes Jahr die Königswürde von Daniela übernommen hat. Beim traditionellen Sattelschluck drängelten sich die Pferde auf der Straße.

Bevor unsere Vierbeiner zu nervös wurden, setzte sich der lange Zug in Bewegung. 18 Pferde und Reiter chic in Schwarz-Weiß, soviele waren wir noch nie! Die vielen Zuschauer auf der Strecke zeigten sich alle beeindruckt.

In der Reithalle hatten fleißige Helfer schon das Mittagessen aufgebaut. Um 15.00 Uhr begannen die Wettkämpfe. Bei den Anfängern gab es nur eine Teilnehmerin, Kira Terpstra auf Casanova, die daher zusammen mit den Jugendlichen startete. Auch für Kira zeigte sich, dass das Treffen des Ringes selbst dann schwierig ist, wenn das Pferd geführt wird. Da ging es ihr nicht anders als früheren Teilnehmern im Anfängerwettbewerb. Eine davon, Melina Mahler, startete dieses Jahr wieder bei den Jugendlichen und konnte mit Flaksha zwei Ringe ergattern. Mit Melina kämpften fünf weitere Reiter um den Titel der Jugendreiterkönigin.   Vier von fünf möglichen Ringen stach Louisa Michaelis, die damit den ersten Platz erhielt, aber nicht den Königspokal, da sie noch gesperrt ist. Daher wurde Finja Steffens auf Otis mit drei Ringen Königin. Um den dritten Platz mussten vier Reiterinnen ins Stechen, die jeweils im 1. Durchgang zwei Ringe über die Ziellinie gebracht haben. Hier setzte sich am Ende Celina Pohndorf auf Maya durch.

Bei den Erwachsenen starteten 13 Teilnehmerinnen, von denen im ersten Durchgang Nadine Braack auf Warengo und Joanna Kuhlencord auf Crazy je vier Ringe trafen und daher um die Königswürde stechen mussten. Schon beim ersten Versuch verfehlte Nadine und Joanna konnte ein weiteres Mal treffen. Für das Stechen um den dritten Platz hatten sich sieben Teilnehmerinnen mit je drei Ringen qualifiziert. Jelena, die Schwester von Joanna, die ebenfalls auf Crazy gestartet war, verzichtete. Von den übrig gebliebenen sechs Reiterinnen war am Ende Alina Schröder auf Rhibanna am besten.

Natürlich erhielten die Königinnen wieder einen schönen Kranz und natürlich bedankten sie sich wie jedes Jahr bei ihrem Gefolge. So wurde erst bei Finja und dann bei Joanna bei immer noch herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse noch tüchtig gefeiert.

Ergebnisse und Bilder zeigen, wieviel Spaß alle hatten.

Zurück